News Flash - EGK-Gesundheitskasse setzt auf das EMR

Kooperation von EMR und EGK hilft Therapeutinnen und Therapeuten

Auch wenn sich bei der EGK-Gesundheitskasse ab Januar 2018 durch die Zusammenarbeit mit dem EMR das eine oder andere ändert, die EGK-Therapeutenstelle bleibt erhalten. Das Angebot an Dienstleistungen wird sogar deutlich erweitert. Über den Aufgabenbereich der EGK-Therapeutenstelle, die in der SNE integriert ist, berichtet ihre neue Leiterin Sandra Speich, die künftig für alle Fragen und Anliegen rund um die Erfahrungsmedizin zuständig sein wird.

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Sandra Speich ist Leiterin der SNE Stiftung für Natur- und Erfahrungsmedizin.

Frau Speich, worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Sie an Ihren neuen Aufgabenbereich denken?

Ich freue mich darauf, die Zukunft der traditionsreichen Stiftung SNE in einem dynamischen Umfeld mitgestalten zu dürfen. Die SNE Stiftung für Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin steht nach 22-jähriger Tätigkeit auf einem soliden Fundament. Weil sich die Gesellschaft, ihre Bedürfnisse, aber auch die Komplementärmedizin rasant weiterentwickeln, muss dies auch die SNE tun. Deshalb haben wir die Organisation angepasst, und neue Angebote geschaffen. Die SNE-Akademie wird inhaltlich und didaktisch ausgebaut, was sich auch auf das jährliche Symposium in Solothurn auswirken wird. Ein Paradebeispiel für die Weiterentwicklung ist auch die neue Partnerschaft mit dem EMR. Dadurch können wir noch besser auf die Bedürfnisse der Therapeuten eingehen und ihnen jene Dienstleistungen zur Verfügung stellen, die sie wirklich brauchen!

Was bedeutet die Zusammenarbeit zwischen EGK und EMR für die Therapeutinnen und Therapeuten?

Wir wurden von einzelnen Therapeuten ab und zu gefragt, weshalb sie sich auch noch in ein weiteres Register eintragen müssen, um Behandlungen über die EGK-Gesundheitskasse abrechnen zu können. Wir verstehen, dass dies einen gewissen Aufwand darstellt, weshalb es uns ein Anliegen ist, die Therapeuten in diesem Bereich zu entlasten. Durch die Zusammenarbeit von EGK und EMR haben wir nun eine Möglichkeit gefunden, die Administration bei der Registrierung und beim Fort- und Weiterbildungsnachweis zu vereinfachen: In Zukunft müssen die Therapeuten ihre Unterlagen nur noch bei einer Stelle einreichen. Alle «EGK-Therapeuten» werden Ende November in einem persönlichen Schreiben über die Vereinfachungen und die Mehrleistungen direkt von der Therapeutenstelle informiert. Die neue Lösung gibt uns die Möglichkeit, uns auf unsere Kernkompetenzen zu konzentrieren: die Vermittlung von Therapeuten, die Beratung der Therapeuten und Versicherten sowie die Bereitstellung eines hochkarätigen und anerkannten Weiterbildungsprogramms.

Was genau bietet die EGK-Therapeutenstelle?

Die EGK-Therapeutenstelle ist die erste Ansprechpartnerin für die von der EGK anerkannten Therapeutinnen und Therapeuten. Auch wird die Anerkennung durch die EGK weiter von der SNE verwaltet, auch wenn diese nun mit den EMR-Qualitätsstandards harmonisiert ist, um die Abläufe für die Therapeuten zu vereinfachen. Zudem werden die Dienstleistungen für die Patienten ausgebaut: Wir werden weiterhin Therapeuten vermitteln, bieten aber auch zusätzliche Unterstützung bei der Therapiewahl an, wenn es zum Beispiel um die Versicherungsdeckung geht.

Wenn Therapeutinnen oder Therapeuten der EGK-Therapeutenstelle beitreten möchten, wie müssen sie vorgehen? Welche Voraussetzungen müssen sie erfüllen?

Die Mitarbeitenden der EGK-Therapeutenstelle begleiten die Therapeuten bei Fragen und Unklarheiten rund um die EGK-Anerkennung persönlich. Grundsätzlich wird weiterhin die jährliche Gebühr von 42 Franken plus MWST erhoben. Diese ermöglicht es uns, ein qualitativ hochwertiges Weiterbildungsprogramm zu Vorzugskonditionen anzubieten und die Vermittlung von Therapeuten an Patienten aufrecht zu erhalten. Die Erstregistrierung und die jährliche Fort- und Weiterbildungskontrolle erfolgen aber neu durch das EMR. So wird der Aufwand für die Therapeuten wesentlich reduziert, weil sie Unterlagen und Weiterbildungsnachweise nicht mehr bei zwei unterschiedlichen Stellen einreichen müssen.

Was antworten Sie Therapeutinnen und Therapeuten auf die Frage, warum sie zusätzlich zur EMR-Registrierung auch der EGK-Therapeutenstelle beitreten sollten?

Wir bieten den EGK-anerkannten Therapeuten einen Mehrwert, der über eine Registrierung und unsere Vermittlungsangebote hinausgeht. Unser SNE-Akademieprogramm ermöglicht es den Therapeuten, sich mit anerkannten Kursen zielgerichtet weiterzubilden – und sie profitieren dabei von einem Rabatt von 20 Prozent auf die Kurskosten und auf das jährliche SNE-Symposium, das ebenfalls als Weiterbildung anerkannt ist. Zudem unterstützen wir die Therapeuten mit darüber hinausgehenden Leistungen.


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